Mörderischer Montag: Studie belegt hohe Herztod-Quote

Herztod-Quote bei Hämophilie A Patienten

Der Montagmorgen kann ein Stresstag für das Herz sein. So ereignen sich an diesem Wochentag besonders viele unerwartete Todesfälle aufgrund von Herzversagen. Besonders junge Männer sind von dem plötzlichen Herztod betroffen. Dieses Phänomen belegt auch eine kanadische Langzeitstudie, die 1948 begonnen hat und bis ins Jahr 1978 reicht. Sie basiert auf den Daten von knapp 4.000 Mitgliedern der kanadischen Luftwaffe. Alle Teilnehmer waren zu Beginn der Studie herzgesund oder wiesen zumindest keine klinische Manifestation einer ischämischen Herzkrankheit auf.

Die Auswertung der Wissenschaftler von der Universität Manitoba zeigt, dass während der Beobachtungszeit sich 63 unerwartete kardiale Todesfälle ereigneten. 22 dieser Todesfälle, und somit mehr als ein Viertel, waren an einem Montag passiert. Grund dafür sei der außergewöhnlich hohe Alkoholkonsum junger Männer beim Ausgehen am Wochenende, so die Forscher. Doch nicht das Feiern sollte ihrer Meinung nach verboten werden. Vielmehr rufen Professor Robert B. Tate und sein Team dazu auf, den Stress am Arbeitsplatz zu reduzieren. Denn bei vielen Menschen beginnt die Woche mit einem stressigen Auftakt. Doch der Wechsel vom ruhigen Wochenende zum stressigen Arbeitsalltag fördert Herzrhythmusstörungen. Dieser „mörderisch“ stressige Wochenstart kann deshalb auch einen plötzlichen Herztod hervorrufen.

 

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