Sixpack: Proteine für den Muskelaufbau

Sixpack - Proteine für den Muskelaufbau

„Bauchmuskeln werden in der Küche gemacht“ ist einer der Leitsätze der Kraftsportler. An diesem Leitsatz ist eine Menge dran: Denn nur mit ausreichender Energieversorgung und Eiweißzufuhr können Deine Muskeln wachsen. Während wir Energie in Form von Fett speichern können, müssen Proteine täglich zugeführt werden.

 Eigentlich zielt dieser Leitsatz aber auch auf etwas anderes ab: Nur bei einem geringen Körperfettanteil wird ein Sixpack sichtbar. Dein Ziel ist nicht der Sixpack? Du möchtest einfach nur ein gesundes Gewicht erreichen oder halten? Auch dann sind Proteine bei Hämophilie A eine gute Wahl: Sie halten lange satt und helfen Dir Muskeln aufzubauen. Hier erfährst du zehn Fakten darüber, warum Proteine für den Muskelaufbau bei Hämophilie A so hilfreich sind.

 

10 Fakten über Proteine für den Muskelaufbau bei Hämophilie A

  1. Protein als Grundbaustein unserer Ernährung

Das Protein ist einer der drei Grundbausteine unserer Ernährung. Diese bezeichnet man auch als Makronährstoffe. Neben Eiweiß gehören auch Kohlenhydrate und Fette zu den Makronährstoffen.

  1. Vom Eiweiß zum Muskel

Proteine aus der Nahrung gelangen nicht direkt in den Muskel: Zuerst werden sie im Darm in ihre Bestandteile, die Aminosäuren, zerlegt. Aus diesen kann der Körper dann neue Eiweiße aufbauen, wie zum Beispiel Muskeln oder auch Blutgerinnungsfaktoren.

  1. Proteine lassen sich nicht speichern

Fett und Kohlenhydrate kann Dein Körper speichern und bei Bedarf nutzen. Anders ist es bei Proteinen. Nimmst Du zu wenig Eiweiß zu Dir, baut Dein Körper Muskulatur ab. Denn er braucht die Aminosäuren zum Aufbau wichtiger Eiweiße, die z.B. an der Immunabwehr oder der Blutgerinnung beteiligt sind.

  1. Protein ist nicht gleich Protein

Wie gut der Körper eine bestimmte Proteinquelle nutzen kann, gibt die biologische Wertigkeit an. Ein Hühnerei hat zum Beispiel einen Gehalt von 11 g Protein pro 100 g. Das klingt nicht besonders viel, allerdings liegt die biologische Wertigkeit bei 100. Der Körper kann also alle Proteine aus einem Ei verwerten.

  1. Clever kombiniert

Allerdings ist ein Wert von 100 nicht die höchstmögliche erreichbare Wertigkeit: Durch schlaue Kombinationen von tierischen und pflanzlichen Proteinen lässt sich eine noch bessere biologische Wertigkeit erreichen. Wenn Du bestimmte Lebensmittel kombinierst, kann dein Körper diese besser nutzen.

  1. Partner für den Muskelaufbau

Eine Mahlzeit aus Kartoffeln und Ei, egal ob gekocht, als Rühr- oder Spiegelei hat eine Wertigkeit von 136. Machst Du Dir etwa Pellkartoffeln mit Kräuterquark, liegt sie bei 113. Mais und Ei kombiniert ergeben sogar einen Wert von 114.

  1. Pflanzliches oder tierisches Eiweiß?

Eiweiß aus tierischen Quellen kann der menschliche Körper besser verwerten, da der Aufbau dem körpereigenen Eiweiß ähnelt. So können die Aminosäuren schneller und leichter freigesetzt und genutzt werden. Aber auch pflanzliches Eiweiß enthält alle wichtigen Aminosäuren, weniger Fett und viele Ballaststoffe, die länger satt machen. Am besten ist es also möglichst abwechslungsreich zu essen, und pflanzliche und tierische Eiweißquellen gut zu kombinieren

  1. Top-Protein-Quellen für Muskelaufbau 

Gute tierische Proteinquellen sind zum Beispiel Eier, Geflügel, Hüttenkäse, Quark, Rindfleisch sowie Fisch und Harzer Käse.
Lebst du vegetarisch oder vegan, kannst du auf pflanzliche Proteinquellen wie Nüsse, Hülsenfrüchte und Sojaprodukte zurückgreifen.

  1. Protein allein genügt nicht

Du brauchst nicht nur Proteine, damit neue Muskelfasern aufgebaut werden, sondern auch Kohlenhydrate und Fette: Sie liefern die nötige Energie für Dein Workout. Denn ohne die richtigen Trainingsreize beim Sport, helfen auch Proteine für den Muskelaufbau bei Hämophilie A nicht. Deshalb solltest Du Deine Muskulatur am besten 3-mal die Woche trainieren, egal ob mit Gewichten oder Deinem eigenen Körpergewicht allein.

  1. Auch viel Protein schadet nicht

Studien belegen, dass auch eine sehr hohe Proteinaufnahme (von bis zu 4 g/kg Körpergewicht täglich) bei einem gesunden Menschen keinen negativen Einfluss auf die Nieren hat. Diese sind nämlich dafür zuständig, überschüssiges Eiweiß aus dem Körper zu spülen. Hast Du jedoch eine Nierenerkrankung oder bist erblich vorbelastet, klärst Du am besten mit Deinem Arzt, wie viel Protein gut für Dich ist.

 

Hast Du Fragen, Anregungen oder Kritik? Dann schreibe uns gerne eine E-Mail über das Kontaktformular. Wir melden uns schnellst möglich zurück.

Weitere interessante Beiträge

Wie häufig sprichst Du mit Deinem Hämophilie-Behandler über Deine Therapie?
Bitte wählen Sie eine der Antwortmöglichkeiten abstimmen